Koriander

Koriander

Kaum ein Gewürz spaltet die Geschmäcker so sehr wie das Korianderkraut. Die einen lieben den intensiven Geschmack und Geruch, die anderen empfinden beides als unangenehm. Aber wie kann Koriander eingesetzt werden?

Koriander: gesund würzen

Koriander ist auch unter dem Namen Coriandrum sativum bekannt und stammt aus dem Orient und den Mittelmeerländern. Die Pflanze kann zwischen 30 und 80 cm groß werden. Sie ist bestückt mit verschieden großen Blättern und einem Büschel rosa oder weißen Blüten, die am besten in sonniger Lage gedeihen. Es gibt zwei Varianten des Coriandrum sativum, die unterschiedlich große Früchte tragen. Der Coriandrum sativum L. var. vulgare ALEF trägt Früchte mit 3 bis 5 mm, die Variante var. microcarpum DC Früchte mit 1,5 bis 3 mm Durchmesser. Lediglich in Thailand werden auch die Wurzeln verwendet. Des Öfteren wird Koriander auch mit Fenchel verwechselt. 

Koriander: Geschmack und Geruch

Gegessen werden insbesondere die frischen Blätter und getrockneten Samen, in diesem Fall die Früchte des Korianders. Die oberirdischen Pflanzenteile riechen im frischen Zustand nach Wanze, weshalb Koriander im Volksmund auch Wanzenkraut genannt wird. In trockenem Zustand erinnert der Geruch an ein würziges lavendel- und orangenähnliches Aroma. Europäer, die den Geschmack des Korianderkrauts als unangenehm empfinden, beschreiben diesen oft mit verbranntem Gummi oder Seife. Leute, die das Aroma mögen, empfinden einen frischen, würzigen oder citrusartigen Geschmack. Die Früchte selbst gelten als nussig und würzig im Geschmack. Vor allem außerhalb von Nordamerika und Europa ist der Koriandergeschmack sehr beliebt.

Koriander Gewürz

Wofür wird Koriander verwendet?

Vor allem als Gewürz findet Koriander Verwendung, insbesondere in Asien, Lateinamerika, Nordafrika und Südeuropa in Salaten, Chutneys, Guacamole, Salsa oder Linsen. Aber auch in der Kräuterlikörfabrikation oder in der Parfümherstellung ist Koriander vorzufinden. Die Blätter werden in der Regel kurz vor dem Servieren auf das Gericht gegeben, da der Geschmack beim Erhitzen schnell verloren geht. Außerdem wird das Kraut als Carminativum, Spasmolyticum und Stomachicum verwendet. Das daraus gewonnene ätherische Öl kommt auch bei Migräne zum Einsatz. Untersuchungen zufolge soll Koriander den Körper dabei unterstützen, besser Amalgam auszuscheiden. In den Blättern und Samen des Korianders sind zudem Antioxidantien enthalten, wodurch sich Gerichte länger frisch halten. Antioxidantien tragen zum Schutz vor freien Radikalen bei.

Koriander gegen Schlaflosigkeit

Im Nahen Osten wird Koriander in der traditionellen Medizin angewendet. Einsatzgebiete sind Schlafstörungen und Angstzustände. Das Kraut enthält diese Inhaltsstoffe:

  • ätherische Öle (Kampfer, Korianderöl, Linalool, Borneol, Geraniol, Pinen)
  • Phenolsäuren
  • Dodecenal
  • Cumarine 
  • Sterole

Koriander kann als Tee vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Koriander Histamin

Koriander und Histamin

Koriander eignet sich für eine histaminarme Ernährung. In der SIGHI-Liste wurde das Kraut auf der Verträglichkeits-Skala mit einer “O” bewertet. Das heißt für Personen mit Histaminbeschwerden, dass Koriander bei üblicher Verzehrmenge gut verträglich ist. Trotzdem sollte auf die persönliche Toleranzgrenze geachtet werden.

Quellen

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